01/23/12

Kampagne "Recht ohne Grenzen": Lorenz Keiser greift durch

23.01.2012

Manche Schweizer Konzerne verstossen im Ausland gegen Menschenrechte und Umweltstandards. Der Kabarettist Lorenz Keiser hat deshalb für die von der ASK unterstützte Kampagne „Recht ohne Grenzen“ einen spektakulären Test gemacht - aber sehen Sie selbst!

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12/03/11

Opfer von Las Pavas verleumdet

03.12.2011

Eine Staatsanwältin aus Cartagena hat gestützt auf Aussagen von zwei zweifelhaften Personen beschlossen, eine Untersuchung wegen gewaltsamer Räumung und Vertreibung in Las Pavas zu archivieren. Ein ehemaliges Mitglied der Bauernvereinigung ASOCAB und heutiger Arbeiter des Palmunternehmens El Labrador zog im Juni 2011 frühere Aussagen zurück und behauptet nun, über die vermeintlichen Vertreibungen gelogen zu haben. Die Staatsanwältin hält nun fest, es habe in der fraglichen Gegend im Süden Bolivars nie Vertreibungen und paramilitärische Gewalt gegeben. Alles sei ein von NGOs unterstütztes Lügengebäude gewesen, um den Staat zu betrügen. Führungspersonen der ASOCAB seien Guerilleros, gegen die betrügerischen NGOs – darunter auch mehrere aus der Schweiz – müsse ermittelt werden.

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10/31/11

Weiterhin keine Lösung für Las Pavas in Sicht

31.10.2011 | von Stephan Suhner

Der Prozess der Landrückgabe an die Bauerngemeinschaft zieht sich weiter in die Länge, obwohl das Verfassungsgericht die Vertreibung vom Jahr 2009 schon im Urteil vom 6. Mai 2011 für illegal erklärte. Das Gericht wies den Staat damals an, den Prozess der Landtitulierung zugunsten der Gemeinschaft ASOCAB unverzüglich wieder aufzunehmen. Trotzdem hat die Gemeinschaft bis heute keine Klarheit über den juristischen Stand der Dinge und wartet immer noch auf die Besitztitel. MEHR

10/31/11

Anspruch auf angestammtes Territorium

31.10.2011

Anspruch auf angestammtes Territorium von El Garzal in Gefahr
Die Kleinbauern von El Garzal[1] im Süden des Departement Bolívar sehen ihren Verbleib auf ihrem angestammten Territorium bedroht. Das Gericht in Simití versucht mit verschiedenen rechtlichen Handlungen die Besitztitel über dieses Land an die Erben des mutmasslichen Paramilitärs Manuel Enrique Barreto Esguerra zu übergeben, was einem legal-formalen Landraub gegenüber einer verletzlichen Bevölkerungsgruppe gleichkäme. MEHR

Spezialreportagen zum Kohletagebau im Departement Cesar

Kohlentransport in La Jagua

Die nationale Nachrichtensendung CM& hat eindrückliche Reportagen über die Probleme des Kohlenabbaus in Cesar gemacht, es sind Filme von je gut 4 Minuten. CM& ist eine der grossen nationalen kolumbianischen Nachrichtensendungen. Die Reportagen berichten über die Luftverschmutzung, die Atemwegserkrankungen, die Zerstörung der Landschaft, der Vegetation, über die Schädigung der Flussläufe – u.a. durch Glencore – und die Absenkung des Grundwasserspiegels. Erwähnt werden aber ebenso die Schäden an Häusern, die der Kohlenzug verursacht, die kritische soziale Lage mit ungenügender Infrastruktur, Kinderprostitution, die grassierende Korruption mit all den verschwendeten und geraubten Royalties.

CM& la Noticia Informe Especial. El carbón se come al Cesar 1/4
El carbón se come al Cesar 2/4
El carbón se come al Cesar 3/4

El carbon se come al Cesar. La tragedía en Valledupar 4/4

Aktuell

03.01.2012

Pequeñas voces

Die ask präsentiert im Kino Cinématte in Bern am Montag, den 30.1.2012 um 20.30 Uhr den kolumbianischen Animationsfilm "pequeñas voces" mehr

22.11.2011

Wir brauchen dringend Ihre finanzielle Unterstützung, damit wir unser Engagement gegen das schmutzige Geschäft mit Kohle weiterführen können

El Hatillo, durch Glencore bedroht, ist auf Ihre Spende für die ask auf PC 60-186321-2 angewiesen.

Das laufende Jahr war für die ask ein Jahr voller Herausforderungen und wir dürfen auch einige Erfolge verbuchen. Leider sind unsere finanziellen Mittel begrenzt, umso dankbarer sind wir für eine zusätzliche Spende in der vorweihnächtlichen Zeit! Mehr...

04.11.2011

Kampagne "Recht ohne Grenzen"

http://www.rechtohnegrenzen.ch/de/

Bundesrat und Parlament sollen mit klaren Regeln sicherstellen, dass Firmen mit Sitz in der Schweiz weltweit die Menschenrechte und Umweltstandards einhalten. Das fordern rund 50 Organisationen in einer gemeinsamen Kampagne „Recht ohne Grenzen“.

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