Glencore ist für den Public Eye Life Time Award nominiert! Deine Stimme zählt!!

Glencore ist wegen ihrer weiterhin umweltschädigenden und menschenrechts-verletzenden Geschäftspraktiken für den Public Eye Award 2015 nominiert. In den Glencore - Minen rund um den Globus häufen sich Klagen über Umwelt-verschmutzung, zerstörte Lebensgrundlagen, gewerkschaftsfeindliche Praktiken und repressiver Umgang mit Kritikern!

Protestiere mit deiner Stimme gegen diese unverantwortlichen Geschäftspraktiken!

Hier geht’s direkt zur Abstimmung: Du bist ein Klick vor der Stimmabgabe

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NEIN ZUR GOLD-INITIATIVE am 30. November 2014!

Auf Goldsuche im kolumbianischen Nordeste Antioqueño
Am 30. November entscheidet der Schweizer Souverän über die Erhöhung der Goldreserven der Schweizer Nationalbank. Unter dem Namen ʺRettet unser Schweizer Gold (Gold-Initiative)ʺ wird gefordert, dass die Schweizerische Nationalbank mindestens 20 Prozent ihrer Aktiven in Gold halten muss und dieses in der Schweiz gelagert werden und unverkäuflich sein solle. Sehr wahrscheinlich würde ein Teil dieses Goldes aus Kolumbien kommen. Wir haben uns deshalb auf die Suche nach dessen Ursprung gemacht. Weiterlesen

Die Folgen der Goldinitiative aus menschenrechtlicher Perspektive

Kein Blutgold in den Tresoren der Nationalbank - NEIN ZUR GOLDINITIATIVE am 30. November 2014!

  • Dass am Rohstoff Gold in Afrika und Lateinamerika Blut klebt und Kriege mitfinanziert, ist bekannt, wird aber in der aktuellen Debatte nirgends thematisiert.
  • Nach einer Annahme der Goldinitiative müsste die Schweiz beim aktuellen Goldpreis 1’725 Tonnen Gold kaufen – rund Zweidrittel der weltweiten Gesamtjahresförderung!
  • Würde die Schweiz 1'725 Tonnen Gold aus Kolumbien beziehen, müsste sie mehr als 30 Jahre lang die gesamte Goldförderung aufkaufen (zur Zeit ca. 53.6 Tonnen).
  • Würde die Schweiz die benötigten 1’725 Tonnen als zertifiziertes Fair-Trade-Gold kaufen, müsste sie während 500 Jahren die gesamte Weltjahresproduktion aufkaufen (zur Zeit etwas mehr als 3 Tonnen).
  • Die Initianten haben die Goldproduktionsthematik nie zur Kenntnis genommen und noch weniger faire Bedingungen für Mensch und Umwelt beim Kauf des benötigten Goldes gefordert.

Deshalb NEIN zu Blutgold in den Tresoren der Nationalbank! NEIN zur Goldinitiative, JA zu internationalen Konventionen für faire Bedingungen für Mensch und Umwelt in der Goldförderung!

11/17/14

Stoppt gewaltsame Vertreibung durch schmutzige Kohle

17.11.2014

Las Casitas ist eine kleine ländliche Gemeinschaft, die am Rande einer der grössten Kohlenminen liegt, in einer der ärmsten Regionen Kolumbiens. Die Gemeinschaft ist akut von gewaltsamer Vertreibung bedroht, durch die Kohlenmine El Cerrejón.

Die Mine ist im Besitz von drei der reichsten Bergbaukonzerne der Welt (BHP Billiton, Glencore und Anglo American) und exportiert den grössten Teil der Kohle in die reichen Länder, v.a. nach Europa und in die USA. Lokale Gemeinschaften profitieren aber kaum von der Mine. Cerrejón Coal bedroht nun lokale Gemeinschaften mit der gewaltsamen Vertreibung, ausser sie akzeptieren ein neues Stück Land, das aber wegen Umweltverschmutzung für menschliche Besiedlung ungeeignet ist.

Wir haben gesehen, wie bisher die Verhandlungen zwischen Cerrejón Coal und den lokalen Gemeinschaften abgelaufen sind. In der Vergangenheit führte die Androhung, ihr Land zu enteignen, dazu, dass die Gemeinschaften schlechte Abkommen unterzeichneten, aus Angst sie würden sonst gar nichts erhalten.

Unterstütze uns bitte, in dem du den Konzernen, die Cerrejón besitzen, und der kolumbianischen Regierung schreibst, um diese ungerechte Enteignung von Las Casitas zu verhindern.

Dies ist eine Gemeinschaftsaktion einer Koalition von NGOs, die die Gemeinschaften im Umfeld von Cerrejón solidarisch begleiten.

Hier geht’s zur Teilnahme an der Urgent Action!

Weitere Infos zum Fall

11/04/14

Forderung nach einem gerechten und unabhängigen Gerichtsverfahren für den Menschenrechtsverteidiger David Ravelo Crespo

04.11.2014

In einem Brief ans oberste Gericht von Kolumbien haben 26 Organisationen ein gerechtes und unabhängiges Gerichtsverfahren für David Ravelo Crespo gefordert. Auch Rechtsgarantien, die bisher verweigert wurden, sollen ihm zukünftig gewährt werden.

David Ravelo Crespo wurde am 14. September 2010 verhaftet. Er soll 1991 der Drahtzieher gewesen sein hinter der Ermordung des damaligen Sekretärs für Öffentliche Bauten der Stadt Barrancabermeja, David Núñez Cala. Trotz diversen Unregelmässigkeiten im Gerichtsverfahren wurde David Ravelo schlussendlich in erster und zweiter Instanz zu 220 Monaten Gefängnis verurteilt. Nun wurde der Fall ans oberste Gericht weitergezogen.
Eine grosse Abweichung im Rechtsfall gegen David Ravelo steht in Zusammenhang mit dem Staatsanwalt William Pacheco Granados. Er hat die Untersuchung geleitet, David Ravelo angeklagt und auf schuldig plädiert. Vor seiner Tätigkeit als Staatsanwalt war William Pacheco Granados bei der Polizei, wo er für das Verschwindenlassen einer Person angeklagt und verurteilt wurde. Zudem basiert die Anklage gegen David Ravelo hauptsächlich auf der Aussage von zwei ehemaligen Paramilitärs die wegen schweren Menschenrechtsverletzungen verurteilt wurden. Diese Verurteilung geht auf die Arbeit von David Ravelo zurück.

Die UNO hat beim Kolumbianischen Staat Besorgnis über die Tendenz geäussert, dass immer mehr MenschenrechtsaktivistInnen ein Gerichtsverfahren am Hals haben. Schon von 1993 bis 1995 sass David Ravelo, der Rebellion angeklagt, im Gefängnis. Nach 27 Monaten Haft wurde er freigesprochen und gewann daraufhin eine Schadensklage wegen willkürlicher Festnahme gegen den kolumbianischen Staat.

Brief ans oberste Gericht Kolumbiens (auf Spanisch)

Zuspitzung der Sicherheitslage für Menschenrechtsverteidiger und Menschenrechtsverteidigerinnen

Am 9. September feierte Kolumbien den nationalen Tag der Menschenrechte. Die Ironie des Schicksals wollte es, dass 88 Menschen, die sich für die Menschenrechte einsetzen, am Vortag eine Morddrohung erhielten. Seither spitzt sich die Situation zu. Es kam zur Ermordung dreier Führungspersonen, zu Verfolgungen, Informationsdiebstahl und weiteren Morddrohungen. MenschenrechtsaktivistInnen gehen von einem direkten Zusammenhang mit den Friedensverhandlungen aus.

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08/29/14

Gewalttätiger Bergbau: Ein Meinungstribunal als Lichtblick für die Gemeinschaften der Guajira

29.08.2014 | von Stephan Suhner

Vom 7. - 9. August 2014 fanden in der Guajira drei wichtige Aktionen statt: ein Meinungstribunal über die durch Cerrejón zu verantwortenden Menschenrechtsverletzungen, eine Gedenkveranstaltung zu Tabaco sowie ein autonomer Konsultationsprozess der beiden indigenen Resguardos Cerro Hatonuevo und Tamaquito. Die Events wurden von den drei kolumbianischen NGOs CAJAR, Censat und CINEP zusammen mit lokalen Basisorganisationen und Gemeinschaften organisiert. Auf Einladung des CAJAR und der Gemeinschaften, die wir seit Jahren unterstützen, nahm ich als einer der „Richter“ des Meinungstribunals teil.

Gesamter Artikel

05/26/14

„Milliarden mit Rohstoffen“

26.05.2014 | Lancierung eines Buchs über den Schweizer Konzern Glencore XstrataLancierung eines Buchs über den Schweizer Konzern Glencore Xstrata

Heute präsentiert der Menschenrechtsverein MultiWatch das Buch “Milliarden mit Rohstoffen. Der Schweizer Konzern Glencore Xstrata” und bietet damit erstmals eine Übersicht über negative Auswirkungen des Bergbaus durch den Schweizer Multi auf betroffene Bevölkerungen in Abbaugebieten.

Das Buch kann beim Solifonds, Quellenstrasse 25, Postfach, 8031 Zürich, mail@remove-this.solifonds.ch bestellt werden.

Medienmitteilung Multiwatch

Buchflyer

"Böse Miene - gutes Geld"

In der "ZDFzoom"-Dokumentation "Böse Mine - gutes Geld", die am Mittwoch, 20. November 2013, 22.50 Uhr, ausgestrahlt wurde, berichten die ZDF-Autoren Peter Ruppert, Jo Schück und Michael Strompen vom schmutzigen Geschäft mit der Kohle. Eine Reportage aus Kolumbien und den USA.

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Aktuell

04.11.2014

Agenda mujeres 2015

Wunderschön illustrierte Agenda 2015, bestellbar im Shop

04.11.2014

Weihnachtskarten

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2012 - 25 Jahre ask - konsequent für Menschenrechte